Vernissage von Holzknecht Scheibler Westreicher im Mesnerhaus

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Bei der Vernissage „Photographische Annäherungen an die Vergänglichkeit des Moments“ am 09.11.2013 wurden Bilder von Helena Scheibler, Sebastian Holzknecht und Florian Westreicher im Rahmen der Veranstaltungen des Mieminger Zeitfensters im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus ausgestellt.

 

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Die drei Herzklangdamen – Ingeborg Krachler, Maria Schöpfer-Schiestl und Maria Gapp – eröffneten mit ihren Liedern die Ausstellung.

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Maria Thurnwalder, eine der Hauptakteurinnen der Veranstaltungsreihe „Mieminger Zeitfenster“ bei ihrer Ansprache.

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Die Photografen – Sebastian Holzknecht, Helena Scheibler und Florian Westreicher.

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Zuerst wird aufmerksam zugehört . . .

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. . . dann kommt der Applaus.

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Mit musikalischer Unterstützung von DO-RE-MI Chorleiterin Irina Golubkowa singen und tanzen . . .

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. . . Jana, Linda (aus Telfs), Sonja (aus Oberhofen) und Lukas (aus Mieming) vom Quartett Viva Voce . . .


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. . . zur Freude der anwesenden VernissagebesucherInnen.

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Die Photographien werden mit kritischem Blick ausgiebig betrachtet.

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Zahlreiche neue Gesichter wurden bei dieser Vernissage gesehen.

 

Pressetext
Helena Scheibler, Sebastian Holzknecht und Florian Westreicher stellen photographische Annäherungen an die Vergänglichkeit des Moments im Kunst-Werk-Raum Mesnerhaus in Mieming im Zuge der Veranstaltungsreihe Zeitfenster aus.

Helena SCHEIBLER präsentiert die soziodokumentarische Serie “Bewegte Zeiten” zum Lebensraum Mieminger Plateau. In ihren Bildern verschwimmen öffentliche Begegnungsplätze mit der Zeit. Oft erschließen sich die Bilder durch einen Perspektivenwechsel und geben den abgebildeten Raum preis. Es sind Wahrnehmungsportraits wie sie nur durch mehrmaliges Aufsuchen und langes Verweilen an diesen Orten entstehen können. Aus Wohlfühlumgebungen werden dunkle Raumbeschreibungen, aus Begegnungsräumen von verschiedenen

Generationen entstehen artifizielle Räume, die BetrachterInnen in ihren Bann ziehen.
 
Sebastian HOLZKNECHT stellt Photographien aus Weißrussland aus. Seine Bilderserie setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Der erste Teil besteht aus Bildern der Stadt Gomel/Homel in der Dnepr Tiefebene, welche immer noch durch die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl stark betroffen ist. Im zweiten Teil geht Holzknecht in die Sperrzone zu den letzten drei verbleibenden Bewohnerinnen und stellt das Leben in der lebensfeindlichen Umgebung in den Mittelpunkt. Einerseits sind die Bilder eine Momentaufnahme der Lebensbedingungen in Weißrussland im Jahr 2013 und andererseits rufen sie die Reaktorkatastrophe von

Tschernobyl und die daraus resultierenden Auswirkungen für Europa und die Welt wieder ins Bewusstsein. Ebenso verweisen sie auf aktuelle Geschehen in Fukushyma.
   
Florian WESTREICHER zeigt Kleinserien zu generativ destruktiven Prozessen in Tirol mit dem Hauptaugenmerk Mieminger Plateau. Er portraitiert unverblümt Spuren, die von Generationen für die nächsten Generationen hinterlassen werden und versucht dadurch gesellschaftliche Veränderungen und räumliche Vergänglichkeiten abzubilden. Es sind Bilder die in verschiedenen Transformationsphasen von Gebäuden und Räumen entstehen. Westreicher setzt die nur kurz zugänglichen Ausdrücke des zerstörerischen Moments einer anonymen Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner Arbeiten. Damit wird ein intimer Einblick in die Vergangenheit gewährt.
 
Alle drei Photographen zeigen abschließend noch eine Serie mit Portraits. Hierbei übernehmen Menschen einerseits im Jugendraum JUZ Mieming und andererseits in der Pflege & Wohngemeinschaft Mieming Helenengarten die Hauptrolle. Ihre Gesichter erzählen Geschichten vom Erwachsenwerden, vom Älterwerden, von der Vergangenheit und von der Zukunft. Allen Bildern ist ein positiver Ausdruck inne, die Portraitierten ruhen in sich selbst. Die Bilder sind bewusst reduziert und bestechen durch die ungewohnte Nähe.

Die Ausstellung ist ab 10.11.2013 bis 24.11.2013 jeweils Samstag und Sonntag von 14.00 bis 18.00 geöffnet.

Galerie

 

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