Firmung am 22. Mai 2016

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Abt German Erd und Pfarrer Pater Andreas haben 38 junge Menschen, die das Sakrament der Firmung unter dem Motto „Fest verwurzelt, das Leben entfalten“ empfangen, begrüßt.

 Text: Josef Wilhelm

 

 Fotos: Angehörige der Firmlinge

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Frühsommerliches Wetter, eine liebevoll gestaltete Tennishalle, etwa 400 festlich gestimmte und fröhliche Menschen, jung und alt, die Musikkapelle, der Chor Stimmquadrat und so viele Firmlinge wie noch nie, bunt in der Kleidung mit Oberländer Tracht, elegantem Sonntagsgewand oder modernem Outfit. Das waren die Zutaten für ein gelungenes Fest!

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Was mich beeindruckt hat:
Die Ernsthaftigkeit und das vorbildliche Verhalten der jungen Menschen beim festlichen Gottesdienst. Das ist nur möglich, wenn in die Vorbereitung viel investiert wird. Dafür gebührt den Firmbegleitern/innen Respekt und Anerkennung!

Die Einbeziehung der Firmlinge in den Gottesdienst bei Texten wie z.B. den Fürbitten, sowie beim Schlusslied.

Die niveauvolle musikalische Gestaltung durch die Musikkapelle und das Ensemble der „Jungmusiker/innen“, die eine jugendlich schwungvolle Stimmung gefördert haben. Und natürlich der in seiner Qualität bekannte Chor „Stimmquadrat“.

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Die elegante Tennishalle, die dem Anlass entsprechend würdig geschmückt war und die individuell geformten Kerzen, die den Jugendlichen als Geschenk nach der Firmung mitgegeben wurden.
Der festliche und von Abt German geleitete Gottesdienst. Ein „Heimspiel“ für den Firmungsspender, der vor seiner Wahl zum Abt des Stiftes Stams und zum Direktor des Gymnasiums Meinhardinum – 16 Jahre lang ein sehr menschennaher Pfarrer in Obsteig war und die Beziehung zu „seinen Obstoagern“ erhalten hat.

Die von vielen, auch von Pfarrer Pater Andreas, öffentlich gelobte Predigt. Es sei eine Freude für die Pfarre und Gemeinde (der Bürgermeister stand an der Seite des Abtes am Altar), wenn 38 junge Menschen hervortreten und sagen: „Ich glaube“. Mit dem Heiligen Geist, der in diesem Sakrament gespendet wird, sei es nicht so einfach. Aber man spürt ihn, wenn man in ein Haus kommt, beim Sport, in der Musik und vielen anderen Lebensbereichen. „Der Geist ist die Klammer, die verbindet. Der Geist ist die Klammer in unserem Zusammenleben. Auf den Geist kommt es an“, so der Abt. Christen sollen Bedeutung haben in der Welt, der Geist soll tragen, beflügeln und die Richtung vorgeben für ein heiles Leben. Das Motto „Fest verwurzelt“ bedeute, dass wie bei einem Baum die Wurzeln die Äste beleben, deren Sinn es sei Früchte hervorzubringen. Authentische Menschen zu sein, die in der Wahrhaftigkeit leben, das wünsche er den Firmlingen. Die Paten bezeugen durch ihre Zusage, „du bist mir ein Anliegen, die Entscheidungen musst du selber treffen. Ich will mich nicht in dein Leben hineindrängen, ich begleite dich, wenn du mich brauchst“.

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Die anschließende Agape bei Brot und Getränken, strahlendem Sonnenschein und schwungvoller Begleitung durch die Musikkapelle haben den Tag zu dem werden lassen, was er sein kann: Ein hohes Fest für die Pfarre, für die Gemeinde und für die Familien, insbesondere aber für die jungen Menschen, die vor der großen Aufgabe stehen, das vor ihnen liegende Leben bestmöglichst zu meistern. Miteinander, mit gutem Willen und hoffentlich gestärkt durch den Geist, den Glaubende „Heiligen Geist“ oder Geist Gottes bezeichnen.

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